Kreuzblick-Stereos          3D Raumbilder


Kreuzblick-Stereos sind  räumliche Fotos, die ohne eine sogenannte 3D-Brille auskommen. Es sind keinerlei besondere Hilfsmittel nötig, außer gesunde Augen.

 

Es erfordert für den Neuling etwas Übung, hat aber, wenn man den Bogen raus hat, einen ausgeprägten 3D-Effekt. Die gezeigten Doppelbilder verwandeln sich mit Hilfe eines speziellen "Stereo-Blicks" in absolut scharfe räumliche Bilder.

 

Es klappt allerdings nur, wenn beide Augen funktionell intakt sind und annähernd gleiches Sehvermögen erreichen. Bitte tragen Sie eine entsprechende Brille, falls nötig.

Unter Umständen ist eine Änderung des Betrachtungsabstandes von Vorteil. Der Vollbildmodus ist vorzuziehen.

 

Wenn Sie über 45 sind und eine eine Lesebrille tragen, sollten Sie sie aufsetzen. Gleitichtbrillen oder sogenannte Zweistärkengläser bringen nicht immer ein überzeugendes Ergebnis. Einstärkenbrillen sind meist besser.

 

Man macht es so, dass man das gezeigte Doppelbild anschielt, bis man statt der zwei Bilder drei sieht. Beim Schielen verrutschen die beiden Bildpaare (jedes Auge sieht ja ein Bilderpaar). Wenn man es richtig macht, überlappen die inneren zwei Bilder. Das mittlere Bild, was entsteht, ist das, welches uns interessiert.

 

Da die beiden Aufnahmen der Bildpaare in einem leichten Abstand zueinander aufgenommen wurden, was dem natürlichen Sehen entspricht, haben das rechte und das linke Auge einen leicht unterschiedlichen Blickwinkel auf das jeweils angeschielte Bild. Wenn man dann mit etwas Übung das in der Mitte entstehende Bild scharf stellt, entsteht ein überzeugender und absolut realistischer räumlicher Eindruck.

 

Die Technik ist im Grunde die gleiche, wie bei den Bildern, die in den 90ern die Runde machten, als uns alle der Begriff  "Magisches Auge" dazu brachte, irgendwelche ominösen Muster in Büchern anzuschielen, bis sich eine unerklärliche räumliche Tiefe einstellte.

 

Wem meine Beschreibung zu kompliziert klingt, der sollte es einfach ausprobieren. Wer die Bilder in diesen "Magisches Auge"-Büchern geknackt hat, der schafft auch diese Blicktechnik!

 

Ich freue mich über jedweden konstruktiven Kommentar, Anregungen, Korrekturhinweise oder auch einfach nur einen netten Gruß!

 


Eine detaillierte Anleitung findet sich auch in meinem Artikel in der Ausgabe 4/2017 der Zeitschrift "Arachne" der Arachnologischen Gesellschaft e.V.!


Die Zeitschrift bekommen Sie hier.

 

 

Eine Mitgliedschaft ist übrigens sehr empfehlenswert!

 

 


Eine hervorragende bebilderte Anleitung für den Kreuzblick finden Sie auch bei Ralf Fackiner.