Drassodes lapidosus, Walckenaer, 1802


Drassodes cf. lapidosus
Drassodes cf. lapidosus

Da sich manche Sackspinnen (Clubiona) und Plattbauchspinnen (Drassodes) recht ähnlich sind, sollte man zur Unterscheidung auf die Augen und die Spinnwarzen achten. An den hinteren Mittelaugen kann man sofort erkennen, dass es sich hier um Drassodes handelt. Dieses Augenpaar steht dicht beieinander. Außerdem sind die Augen nicht rund, sondern mandelförmig und sie stehen schräg zueinander.

Drassodes cf. lapidosus
Drassodes cf. lapidosus

Auch die Form der Spinnwarzen ist arttypisch. Clubiona hat konische Spinnwarzen, Drassodes besitzt zylindrische, wie man hier sieht.

Drassodes cf. lapidosus
Drassodes cf. lapidosus

Die Schwesternart Drassodes cupreus ist Drassodes lapidosus laut Wiki des Spinnenforums sehr ähnlich und kaum von ihr trennbar. Auch die einzig trennenden Merkmale (Bezahnung der Chelizeren) lassen eine einwandfreie Differenzierung nicht zu.

Drassodes cf. lapidosus
Drassodes cf. lapidosus

Diese Spinnen werden verhältnismäßig groß.  9 bis 15 mm bei den Weibchen und 6 bis 13 mm bei den Männchen von Drassodes lapidosus werden angegeben. Bei D. cupreus werden Weibchen und Männchen angeblich 8 bis 19 mm lang. Bei der dritten recht ähnlichen Art, Drassodes pubescens, erreichen die Weibchen lediglich 5 bis 10 mm, Männchen 6 bis 7 mm.

Drassodes cf. lapidosus
Drassodes cf. lapidosus

Das gesamte Erscheinungsbild ist recht unspektakulär. Diese Tiere sind schlicht gelbbraun, der Hinterleib mausgrau behaart.

Die Kopfpartie ist deutlich dunkler.

Man findet  diese Spinnen tagsüber häufig unter Steinen,wo sie sich in einem Gespinstsack verstecken. Nachts gehen sie auf Jagd.

Drassodes cf. lapidosus
Drassodes cf. lapidosus

Bei älteren Tieren wird die Frontpartie mit den Chelizeren fast schwarz.