Tegenaria ferruginea, Panzer, 1804

Tegenaria ferruginea ♀
Tegenaria ferruginea ♀

Die Weibchen dieser Art werden 11 bis 14 mm groß, Männchen bleiben mit 9 bis 11 Millimetern etwas kleiner.

Zwar findet man sie auch im Wald, an Felsen und hinter Baumrinde, meist jedoch in alten Schuppen, wo sie recht große Trichternetze anlegt.

Tegenaria ferruginea ♀
Tegenaria ferruginea ♀

Am hinteren Ende des Trichternetzes befindet sich eine Röhre, in der sie sich aufhält. Gerät ein Insekt auf den sehr dicht gewebten Teppich, stürzt sie hervor und überwältigt ihre Beute mit einem Giftbiss.

Tegenaria ferruginea ♀
Tegenaria ferruginea ♀

Typisch für die Rostrote Winkelspinne ist  der namengebende rote Streifen auf dem Hinterleib.

Tegenaria ferruginea ♀
Tegenaria ferruginea ♀

Auch wenn diese Spinnen für zarte Gemüter beeindruckend ausschauen, so sind sie jedoch für Menschen völlig harmlos.

Tegenaria ferruginea ♀
Tegenaria ferruginea ♀

Denn trotzdem die Chelizeren recht kräftig sind, dringen sie damit nicht durch menschliche Haut.

Dieses Weibchen hat ein Bein verloren. Spinnen stecken Verluste eines oder sogar mehrerer Beine ohne weiteres weg. Wenn sie sich nach einem solchen Verlust noch einige Male häuten, kann das Bein sogar ziemlich gut wieder hergestellt werden. Oft bleibt es dann aber deutlich kleiner als die anderen.
Autotomie nennt sich die Fähigkeit, ein Körperteil einfach "abzusprengen", wenn damit Schlimmeres vermieden werden kann. Wenn ihr zum Beispiel ein Fressfeind nach dem Leben trachtet, trennt sie das Bein ab und läuft ansonsten unbeschadet davon. Der Gegner muss sich dann mit dem abgetrennten Bein begnügen. Die Wunde verschließt sich ziemlich schnell wie ein Ventil, damit kein Blutverlust eintritt. Die Wunde kann man hier gut erkennen.

Tegenaria ferruginea ♀ 3D
Tegenaria ferruginea ♀ 3D