Uloborus plumipes, Lucas, 1846

Uloborus plumipes ♀
Uloborus plumipes ♀

In den Abteilungen für Kakteen und tropische Gewächse von Treibhäusern oder auch in zoologischen bzw. botanischen Gärten wird man in der Regel fündig, wenn man diese Spinne sucht.

Uloborus plumipes ♀
Uloborus plumipes ♀

Man muss allerdings schon genau hinsehen, denn sehr groß sind die nicht. Weibchen erreichen 4-6 mm (Bellmann), halbwüchsige Jungtiere kann man schon mal für Staubkrümel halten, wenn sie nicht gerade in ihren  Netzen bewegen.

Hier in der Mitte des Bildes ist ein Exemplar in typischer Haltung versteckt.

Uloborus plumipes ♀
Uloborus plumipes ♀

SIe haben recht kleine Augen, können auch nicht sonderlich gut sehen. Bemerkenswert ist, dass Uloboriden keine Giftzähne besitzen. Sie verlasssen sich völlig auf ihre cribellate Fangwolle.

Es wurde untersucht, wie die Fangwolle funktioniert, dabei wurde herausgefunden, dass sie elektrostatisch aufgeladen ist. Hier kann man den Bericht nachlesen.

Uloborus plumipes ♀
Uloborus plumipes ♀

 

Links oben im Bild ist der kleine Kokon zu sehen. Ich hatte eine ziemliche  Weile ein paar dieser Tiere bei mir zu Gast. Sie sind  recht anspruchslos, was ihre Lebensbedingungen angeht, trockene Umgebung macht Ihnen anscheinend nichts aus. Sie haben sogar Jungtiere aufgezogen.

Uloborus plumipes ♀
Uloborus plumipes ♀

Uloborus plumipes hat zwei Höcker auf dem Hinterleib und Haarbüschel an den Vorderbeinen, die arttypisch sind.

Sie sind recht farbvariabel, hier eine schon etwas ältere Gegenüberstellung.

Uloborus plumipes ♀ 3D
Uloborus plumipes ♀ 3D
Uloborus plumipes ♀ 3D
Uloborus plumipes ♀ 3D